D E R A D V E N T S K A L E N D E R

Waldbaden



4. Dezember
Wie lang ist es her, dass du im Wald spazieren warst?
Wenn du erst kürzlich da gewesen bist: herzlichen Glückwunsch! Du hast aktiv etwas für deine mentale und körperliche Gesundheit getan, denn im Wald gehen wir nicht nur spazieren, sind in Bewegung und an der frischen Luft, sondern tanken auch aus psychologischer Sicht neue Energie.
Das Konzept des Waldbadens ("Shinrin-Yoku") kommt aus dem japanischen Raum und beschreibt einen achtsamen Aufenthalt im Wald bei dem alle 5 Sinne zum Einsatz kommen: sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken [1].
W I S S E N S C H A F T X W E L L N E S S
Artgerecht
Menschen gehören überwiegend nach draußen. Davon sind wir in der heutigen Zeit aber oft sehr weit entfernt. Studien zeigen jedoch, dass bereits 120 Minuten pro Woche in der freien Natur regenerativ auf uns Menschen wirken und zu einem hohen Wohlbefinden, sowie guter Gesundheit führen [2]. Das klingt doch machbar, oder?
Slow down
Natürlich ist auch eine Joggingeinheit im Wald nicht verkehrt!
Durch unseren schnellen Alltag sind wir aber oft genug aktiviert und gehetzt. Deshalb achte beim Waldbaden auf ein langsames Tempo und genieß diese bewusste Entschleunigung.
So kannst du Langsamkeit und Achtsamkeit trainieren
Ehrfurcht vor der Natur
Bewunderung für die uns umgebende Natur kann uns glücklicher machen und bringt uns wieder das Staunen und Entdecken der Welt nahe. Unser Selbst verliert dabei an Bedeutung und so auch unsere Probleme und Sorgen - ganz nach dem Motto:
Das Große Ganze sehen und sich selbst nicht zu wichtig nehmen. [3]
Literatur
[1] Waldbaden: Prävention und Therapie (carstens-stiftung.de)
[2] M. White et al. (2019). Spending at least 120 minutes a week in nature is associated with good health and wellbeing
[3] E. Sturm et al. (2020). Big smile, small self: Awe walks promote prosocial positive emotions in older adults.